Schutz vor Steinschlag wird in Grellingen verbessert – Helikopterflüge sind notwendig.
09.08.11
Die Waldeigentümer erhöhen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald in den nächsten Wochen die Schutzfunktion des Waldes im Gebiet "Büttenenrain" in Grellingen. Die Holzschläge in der dritten Etappe sind ausgeführt, gefällte Baumstämme hinter den Häusern müssen noch herausgenommen werden. Als sicherste und kostengünstigste Variante hat sich der Abtransport mit dem Helikopter herausgestellt.
Rund 1'000 Hektaren Schutzwald im Kanton Baselland schützen Mensch, Tier, Häuser, Bahnlinien, Strassen und andere Infrastruktur vor Steinschlag. Dieser Schutz ist nur möglich, wenn der Wald gepflegt wird. Denn Steinschlag verhindert der Wald dann, wenn er aus vielen Einzelbäumen besteht. Mehr als die Hälfte des Schutzwaldes haben die Waldeigentümer zusammen mit dem Amt für Wald in den letzten Jahren bereits saniert.
Die Bäume, die in der dritten Etappe bei der Sicherheits-Holzerei am „Büttenenrain" gefällt wurden, liegen immer noch hinter den Häusern im Waldbestand. Es geht bei den vorgesehenen Arbeiten darum, diejenigen Bäume, die aus Sicherheitsgründen nicht liegengelassen werden können, aus dem Waldbestand zu entfernen. Nach Studium verschiedener Varianten zeigte sich, dass der Helikopter das effizienteste Mittel ist. Da Steinschlagnetze gestellt wurden, sind die Hauptstrasse und auch die unterliegenden Häuser von den Arbeiten nicht tangiert.
Diese dringend notwendigen Arbeiten mit dem Helikopter finden am 18. und 19. August 2011 statt. Sie werden unter Aufsicht des Amtes für Wald beider Basel und in Absprache mit dem Tiefbauamt unter der Federführung des Forstbetriebes Aesch ausgeführt.
Liestal, 8. August 2011
Amt für Wald beider Basel
Weitere Auskünfte:
Christian Gilgen, Amt für Wald beider Basel, Telefon 061 552 56 58 E-Mail christian.gilgen@bl.ch
Guido Bader, Amt für Wald beider Basel, Telefon 061 552 56 94 E-Mail guido.bader@bl.ch