Steinzeitliche und römische Funde

Zeugnisse von Menschen in unserer Gegend gibt es schon um 10'000 v. Chr. Dies belegen Funde von Werkzeugen und zerschlagene Knochen von eiszeitlichen Tieren (Mahlzeitresten). Die Höhlen und Felsvorsprünge im Chaltbrunnental und in den Wachtfelsen boten Jägern, Fischern und Sammlern Schutz vor der Unbill der Witterung. Ausgrabungen und Funde auf dem Schmälzeried und im Neutal dokumentieren die Anwesenheit der Römer.
800 Jahre im Fürstbistum Basel
Nach den Römern folgten die Alamannen. Später kam unser Gebiet unter fränkische Herrschaft und schliesslich in burgundischen Besitz. Um die Jahr- tausendwende gelangte unser Dorf durch Schenkung zum Fürstbistum Basel.
In den folgenden 800 Jahren erlebte Grellingen eine wechselhafte Geschichte mit den Wirren der Reformation und Gegenreformation, den Schrecken des Dreissigjährigen Krieges, als das Tal von deutschen, französischen und schwedischen Soldaten heimgesucht wurde und dem Einfall der Franzosen 1792, welcher die weltliche Feudalherrschaft der Fürstbischöfe beendete.
Grellingen unter französischer Herrschaft

1793 erfolgt der Anschluss an Frankreich. Französische Truppen bezogen Quartier im Dorf. Die Franzosen brachten neue Gesetze und vermehrten Demokratie, reformierten das Gesundheits-, Münz- und Masswesen, verbreiteten aber auch Angst und Willkür. Laufentaler Soldaten mussten unter Kaiser Napoleon I. am russischen Feldzug teilnehmen.